Honda ist nicht nur eine der erfolgreichsten Marken im Motorradrennsport, sondern auch weltweit der größte Hersteller von Motoren. Das japanische Unternehmen wurde im Jahr 1946 gegründet und hat seinen Sitz in Tokio.

Der Honda-Konzern kann guten Gewissens als Unternehmen der Superlative bezeichnet werden. Immerhin handelt es sich weltweit nicht nur um den größten Motorradproduzenten, sondern auch um den zweitgrößten Autohersteller und um den größten Motorenhersteller.

Begonnen hat alles im Jahr 1946 nach dem zweiten Weltkrieg, als Japan wie viele andere Staaten wirtschaftlich am Ende war. In einer einfachen Holzbaracke versuchte der Konstrukteur Soichiro Honda ein Fahrrad zu entwickeln, das mit Motor angetrieben wurde. Heraus kam vorerst ein Zeitaktmotor mit 0,5 PS, der sowohl mit Benzin als auch mit Terpentin angetrieben werden konnte. Es dauerte nicht lange, bis Honda mit dem Nachfolgermodell zum Marktführer wurde. Schon im Jahr 1950, nur vier Jahre nach der Entwicklung des ersten Motorrades, war jedes zweite Motorrad in Japan ein Honda-Fabrikat.

Im Jahr 1959 ging Honda in der Motorrad-Renngeschichte mit einem Bike in der 125 Kubikzentimeter-Klasse zum ersten Mal an den Start. Es brauchte erstmals einige Adaptionen des Prototypen an den Zylinderköpfen, um ein rennfähiges Motorrad an den Start zu bringen. Das erste Rennmotorrad hatte den Namen RC 142, eine Maschine mit 18,5 PS und 87 Kilogramm. An der Spitze des Rennteams stand zu Beginn der dreißigjährige Amerikaner Bill Hunt.

Heute ist Honda aus der Motorrad-Weltmeisterschaft nicht mehr wegzudenken. Immerhin gingen sieben der letzten acht Weltmeistertitel an eine Honda, meist gewonnen von Marc Maárquez.

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